So läuft ein Mandat im umgekehrten Prozess. Nichts Heroisches: Jede Woche hat ein Ergebnis, die Maschine trägt die Logistik, und Sie tragen die Entscheidungen.
Wochen 1–2
Sie stellen zusammen, was Ihre Kanzlei bereits erstellt: Steuererklärungen, Buchungsdaten, Kontoauszüge, Umsatzsteuervoranmeldungen, Bescheinigungen. Die Plattform fasst automatisch nach, hakt Eingegangenes ab — und die Antizipationsansicht zeigt schon jetzt, was ein Prüfer sondieren wird, damit Sie es löschen, bevor er kommt.
Wochen 3–4
Das Faktenbuch entsteht, bis zum Quellbeleg nachvollziehbar; was unsicher bleibt, wird im Register gewichtet, nicht geglättet. Teaser und Memorandum entstehen in Minuten; die Erwerber-Longlist nimmt Form an. Das Dossier erzählt keine Geschichte: Es beweist eine.
Wochen 5–8
NDAs werden elektronisch unterzeichnet, Zugänge öffnen sich von selbst, das Q&A konvergiert, weil die Fakten geprüft sind. Erwerber reichen ihre Angebote auf einem vergleichbaren Raster ein — ein Brief zum Ausfüllen, kein Freitext-LOI — vor dem im Prozesskalender gesetzten Stichtag. Der Preis wird vom Markt offenbart.
Wochen 9–10
Die Due Diligence bestätigt ein bereits geprüftes Dossier; etwaige Abweichungen werden erklärt, beziffert und werden Verhandlungsmasse — kein Bruch. Die Verhandlungstische machen je Kandidat einen Gleichgewichtspunkt sichtbar; Ihr Mandant vergleicht und wählt den passenden.
Wochen 11–12
Die beidseitig validierte Einigung wird in einen Vertragsentwurf übertragen — Wort für Wort, mit Prüfsumme. Der Anwalt erstellt darauf den endgültigen Vertrag; es bleibt nur die Unterschrift. Was in Monaten unterschrieben wurde, wird in Wochen unterschrieben — weil unterwegs nichts entdeckt wurde.
Zwölf Wochen, wenn das Dossier bereit ist — und genau dafür sind die ersten beiden Wochen da. Ein Dossier, das im Rhythmus des Jahresabschlusses gepflegt wird (die Pflegemission), startet bei Woche 3.
3 Monate testen, ein echtes Mandat — urteilen Sie anhand der Fakten.